Fitnesstrends 2017

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Die Fitnesstrends 2017 

 

Die 11. Auflage der “Worldwide Survey of Fitnesstrends for 2017“ ist da
und soll auch in diesem Jahr wieder allen Fitness-Professionals wie Club-
Betreibern, Trainern und Therapeuten einen Fingerzeig geben, in welche
Richtung sich die Fitness-Branche entwickelt und welche Trends man
nicht verpassen sollte.

 

Fitnesstrends 2017 – Bericht

 

Platz 9 – 1

Nur eine kleine Randnotiz zu Punkt 9 Personal Training. Dieses findet sich
bereits seit Jahren in den Top 10 der Befragung und nun, da die Befragten
zum ersten Mal öffentlich gemacht wurden, wird deutlich, warum das so
ist. Da ein Großteil der Befragten selbst Personal Trainer sind, wird ihre Tätigkeit
als entsprechend hoch gewertet. Das Bewegung nicht nur bei der Behandlung
von Schmerzen hilft, sondern auch vorbeugend wirkt, setzt sich in der Gesellschaft und auch der Medizin so langsam durch. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Programm
„Exercise is Medicine®“ bei den Trends vorne mit dabei ist. Auch wenn
es sich bei diesem Punkt um ein spezielles Programm handelt, das Ärzten die
Möglichkeit gibt ihren Patienten eine Sportgruppe in ihrer Region zu empfehlen,
ist die Entwicklung, die darübersteht als sehr positiv zu werten.
Krafttraining ist einer der Trends, der sich seit Jahren innerhalb der Top 5
hält und dementsprechend die hohe Relevanz des Themas bestätigt. Gerade
in Abgrenzung zum Ausdauertraining, das es noch nie unter die Top
20 geschafft hat. Bisher war vor allem jungen Menschen das Zielpublikum
von ausschließlichem Krafttraining. Seit einigen Jahren hat sich das verschoben
und immer mehr ältere Menschen setzen auf die positive Wirkung von
Krafttraining. Selbst in das Training von Patienten mit cardiovaskulären Problemen
hält das Krafttraining immer mehr Einzug.
Je mehr Menschen Fitness betreiben, desto mehr werden die vermeintlichen
Experten, die anderen Tipps geben und mehr zerstören als Nutzen zu verbreiten.
Daher steigt mit einer steigenden Trainierendenzahl vor allem auch
der Bedarf an gut ausgebildeten, zertifizierten und erfahrenen Trainern. Daher
ist Platz vier der Fitness-Trends für 2017 voll verdient.
Kommen wir nun zu den Plätzen zwei und drei. Geändert hat sich im Vergleich
zum Vorjahr nichts. Wer sich die Kurspläne von Fitness-Clubs auf der
ganzen Welt anschaut, wird die Wichtigkeit dieser beiden Trends direkt wiedererkennen.
Sie sind beinahe überall zu finden und erweitern die Kursprogramme
schon seit einigen Jahren. Ein Rückgang dieser Trends ist derzeit
nicht in Sicht.
And the win goes to…
… dem gleichen Trend wie 2016, den Wearables. Das ist umso erstaunlicher,
da die überaus vielversprechenden Prognosen der Investoren sich in
diesem Jahr nicht einmal ansatzweise erfüllt haben. Die meisten Hersteller
wachsen zwar, aber viel langsamer als sie es selbst erwartet hatten. Selbst die
vielgepriesene Applewatch blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Erfolgreicher
sind kleine Geräte, die z.B. nur Schritte zählen oder den Schlaf tracken.
Das Fazit der Studie trifft voll ins Schwarze: Es ist unvorhersehbar, wie
sich der Wearables-Markt entwickelt.